LEAP (Learning Enhancement Africa Project)

2014 führte Peter Chappell in Kenia ein auf „Sound“ basiertes Programm namens LEAP ein. Das LEAP-Programm verwendet Ton (MP3-Dateien) anstelle der Tropfen als Informationsträger, die für das AMPP (Africa Malaria Prevention Project) verwendet werden. Seine drei Schritte decken ein breiteres Behandlungsspektrum ab.

LEAP 1 – Behandlung und Vorbeugung von Malaria sowie anderen Infektionskrankheiten, die bei afrikanischen Kindern vorherrschen.

LEAP 2 – Behandlung Traumata (ein traumatisierten Kind kann sich nicht konzentrieren). Ausgleich von reflexgesteuerten Überlebensreaktionen.

LEAP 3 – Verbesserung der Lernfähigkeiten.

Von mehreren Schulen haben wir bereits vollständige Daten von der Zeit vor und nach der Anwendung von LEAP vorliegen. Die Analyse der Daten ergibt folgende Ergebnisse:

1 – Reduzierung von Infektionskrankheiten
2 – gesenkte Stressniveaus
3 – verbesserte Lernfähigkeiten

Sehen Sie sich dieses inspirierende Interview mit einem Schulleiter über die Ergebnisse von LEAP an.

An LEAP-Schulen sind die Fehlzeiten um beeindruckende 80 % zurückgegangen. Verhaltensprobleme bei Kindern haben sich verbessert und Kinder, die zu schüchtern sind, um eine Frage zu beantworten, stellen jetzt sogar Fragen. Kinder mit Epilepsie, ob durch Geburtstrauma oder zerebrale Malaria verursacht, haben deutlich weniger Anfälle. Was die Lernfähigkeiten betrifft, so hatte in der Geschichte der Schule noch nie ein Kind bei den Tests am Ende des Semesters eine Punktzahl von 300 (von möglichen 500) oder höher erreicht. Mit der Einführung von LEAP war die durchschnittliche Leistung in jeder Klasse gestiegen, und in jeder Klasse gab es jetzt 3-5 Kinder mit einer Punktzahl zwischen 300 und 350. Besonders berührend ist, dass alle Leiter der von uns befragten LEAP-Schulen spontan berichteten, dass sich die Beziehung zwischen Kindern und Lehrern stark verbessert hatte, was dazu führte, dass der „Stock” zu einem Relikt der Vergangenheit geworden ist. Einfach wunderschön!

Die folgende Grafik zeigt die Auswirkungen von LEAP auf Fehlzeiten und Schulleistung. Nach einem ganzen Jahr der Verwendung von LEAP an der Marega Primary School waren die Fehlzeiten von durchschnittlich 11,8 % im Jahr vor dem Start von LEAP auf 0,2% im Jahr, in dem LEAP in allen Klassen verwendet wurde, gesunken. Bis Ende des Jahres war die staatlich geprüfte durchschnittliche Schulleistung um 26 % gestiegen. Diese Daten zeigen, dass LEAP den Kindern hilft, eine gesunde und glänzende Zukunft zu haben.